1. August Ausfahrt 2015

1. August Ausfahrt 2015

Von Kühen und Schafen

Obwohl Petrus am Morgen noch den falschen Hahn aufgedreht hat, standen 7 MX-5 auf dem Parkplatz des Restaurants Rössli in Stansstad voll motiviert bereit. Die dazugehörigen Besitzer und Besitzerinnen tranken währenddessen ein Café und stärkten sich mit einem Gipfeli. In Richtung Aareschlucht via Brünigpass ging es los – geschlossen versteht sich. Die schöne Aussicht auf den Alpnachersee und später den Sarnersee liessen das schlechte Wetter vergessen und kurz vor Ankunft bei der Aarenschlucht war das erste Dach geöffnet, die Basler-Geschwister waren Hardcore-Cabifahrer.

Die Gruppe besichtigte bei bereits besserem Wetter die Aareschlucht währenddessen Chrigi und Ilona Wache standen und auf die kleinen süssen Wägelchen aufgepasst haben.

Von der Aareschlucht ging es dann auf der kurvigen Sustenstrasse bis zum Steinsee – diesmal alle oben ohne. Der Blick auf den Steinsee und den Steingletscher luden direkt zu einem kleinen Fotoshooting mit den Cabis ein. In Reih und Glied gestellt, wurde darauf los geknippst. Unweit davon entfernt in einem kleinen herzigen Restaurant war es Zeit die hungrigen MX-5ler zu verpflegen.

Nach dem feinen Essen ging es weiter via Wassen und Altdorf Richtung Klausenpass. Petrus war uns weiterhin wohl gesinnt und erste Sonnenstrahlen veranlassten die Fahrer und Fahrerinnen ihre Sonnenbrillen aufzusetzen. Der Klausenpass zeigte sich dann aber von der nebligen Seite und die Fahrt auf der schmalen Passstrasse fühlte sich wohl für die einen oder anderen (Mit)fahrer doch etwas mulmig an, ging es links steil den Felsen hinauf und rechts einige Meter steil in die Tiefe. Bei dieser Sicht öffnete auch der NA am Ende des Konvois seine Augen und leuchtete den Weg frei. Auf der Passhöhe angekommen öffnete sich das Nebelmeer immer mehr und die wunderschöne Bergsicht zeigte sich von der besten Seite.

Auf der weiterhin kurvigen Abfahrt wurde der MX-5 Club in einer doch eher engeren Kurve von zwei flauschigen „Wollkühen“ oder doch eher zwei Schafen überrascht, die sich verängstigt an den Fels drängten. Ein Telefon an die Polizei und diese kümmerten sich um die verirrten Schafe. Die Fahrt ging tierisch weiter und schon bald wurde der Konvoi von einem mutigen Kalb aufgehalten, dass sich in keiner Weise von der Strasse verdrängen lassen wollte. Während die Mutter neben der Passstrasse geduldig ihre Grashalme zupfte, versuchte ein Maseratifahrer das Kamikaze-Kälbchen von der Strecke zu bringen. Nur langsam machte sich das Kälbchen von der Strasse weg und die Cabis konnten ihre Fahrt ohne weitere tierische Sperren fortsetzen. In Urnerboden eingetroffen war das Mittagessen längst verdaut und der Platz für einen feinen Coup oder einen Apfelstrudel war längst bereit. Auf den süssen Zvieri folgte der Besuch in einem kleinen Käseladen und wer Lust hatte, konnte seinen Käsevorrat einkaufen. Der Käseladen machte den Abschluss dieser super organisierten Ausfahrt. An dieser Stelle noch einmal ein grosses Dankeschön an Jörg und Linda, die diese 1. August-Ausfahrt perfekt geplant und geführt haben, es war eine sehr schöne und gemütliche Ausfahrt mit tierischer Unterhaltung.

Bericht von Ilona

MX-5 -owners-club Niederlande feiert Jubiläum

MX-5 -owners-club Niederlande feiert Jubiläum

Mit anfänglichen Startschwierigkeiten zur Anmeldung am MX-5 Treffen vom 14. bis 17. Mai 2015 in Holland. Zwei Clubmitglieder, Jörg mit Linda und Walter und ich machen sich auf die Reise. Am Montag starten wir Richtung Schwarzwald auf schönen kurvigen Strassen über Blumberg, Bräunlingen, Schramberg, Freudenstadt, Igelsbach, Unterreichenbach mit dem Ziel das Hotel „untere Kapfenhardter Mühle“ zur ersten Übernachtung (langjährigen Mitglieder ist dieses Hotel vom Pfingstausflug 2004 bekannt).

Die Reise geht weiter über Pforzheim, Eppingen Richtung Aschaffenburg, dann kurz auf die Autobahn. Weiter über Land nach Lohra, Giessen, Richtung Siegen. Wir finden eine Unterkunft in Bad Laasphe nach 314 km. Beim Abendessen wird die Strassenkarte studiert und bald sind wir uns einig: Keine Autobahn, sondern die Gegend geniessen. Unterwegs machen wir spontan einen Besuch in Haltern a.S. zum bekannten „Prickings-Hof“ mit dem Slogan „sowas hat die Welt noch nicht gesehen“ ein riesengrosser Bauernhof. Fazit: sehenswert ist übertrieben, und die Tierhaltung wird vom Tierschutz angeprangert.

Am dritten Tag an den Rhein nach Rees, nahe der holländischen Grenze. Das sehr schöne Hotel Rheinpark steht direkt am Wasser. Wir erfreuen uns am regen Schiffsverkehr auf dem Rhein von und nach Rotterdam. Mit einem Spaziergang vor dem Abendessen entdecken wir das schöne Städtchen. Am Auffahrts-Morgen werden wir an der Tankstelle in Elten an der A12 von Rob und seinem Sohn erwartet. Mit sieben MX-5 fahren wir im Konvoi zu Kaffee und Kuchen um weitere Teilnehmer zu treffen. Bekannte und neue Gesichter begrüssen sich in Gelderland, im Nationalpark „de Veluvezoom“ ein Aussichtspunkt mit der gigantischen Höhe von 106 m.ü.M. Gemeinsam fahren wir ins Airborne-Museum um die Geschichte vom 2. Weltkrieg zu erleben. Dies ist wortwörtlich zu nehmen, da alles mit Film und original Ton bespielt wird, bekommt man das Gefühl, mitten im Krieg zu sein. Wieder in der Jetztzeit sind neue Teilnehmer eingetroffen. Wir werden alle nach Hengolo geführt, was einfacher klingt als es in Wirklichkeit ist, aber am Schluss sind wir alle am Ziel. Alle Teilnehmer werden mit Infos und Begrüssungsgeschenk willkommen geheissen. Beim gemeinsamen Nachtessen mit zehn Achter-Tischen sind weitere bekannte Gesichter aus früheren Treffen wie CCR oder in Dänemark auszumachen.

Am Freitagmorgen bei leichter Bewölkung und Wind, treffen wir uns auf dem reservierten Hotel-Parkplatz. Die Tour-Führer in gelben Westen bieten drei Touren an. Wir wählen die „Berkeland Route“ und bekommen ein Tour Handbuch. Wir lassen uns überraschen wohin die Reise geht. Auf sehr schönen Strassen geniessen wir die weiten Ebenen dieses Landes. Zum Glück sind beide Schweizer-MX-5 nicht tiefergelegt, denn es hat sehr viele „Drempel“ (Schwellen) auf den Strassen und so überstehen wir diese ohne Schaden. Zur Kaffeepause werden wir von einem Mazda Garagenbesitzer erwartet. Es ist noch ein Kristallmuseum vorgesehen, wird aber aus Zeitgründen nicht besucht. Nach 56,5 Meilen steht ein Besuch bei Jan Scholten an, ein MX-5-Sammler, er verkauft Ersatzteile für den MX-5. Er ist begeistert von den vielen Besuchern und wollte unseren roten Flitzer gleich abkaufen, ihm fehlt dieses Sondermodel in seiner Sammlung. Sein Angebot gilt noch dieses Jahr!

Der Samstag begrüsst uns mit nassem Wetter und zusammen mit dem ewigen Wind zwingt er uns, eine Jacke mehr anziehen. Wir schliessen uns der „Zwolletour“ an. Dort gibt es ein Kunstmuseum und einige Teilnehmer finden die Ausstellung sehr interessant. Ausser das spezielle Aussehen dieses Gebäudes ist die Ausstellung nicht nach unserem Geschmack. Da es Samstag ist und die Parkhäuser überfüllt sind, können nicht alle am selben Ort parkieren und so verlieren wir uns aus den Augen. Wir machen einen Bummel ins Zentrum und kehren dank Navi selbständig wieder nach Hengolo zurück. Andern ist es ebenso ergangen, nach und nach findet unsere Gruppe wieder ins Hotel zurück. Beim anschliessenden Nachtessen mit Livemusik, welche zum Tanz auffordert (wenige nützen das Angebot), diskutieren wir lieber mit dem Tischnachbar(In). Es werden, neben Ansprachen von Gästen und Gastgebern, Gastgeschenke übergeben. Das Geschenk von unserem Club wird sehr geschätzt (Sackmesser, Schokolade und Caps). Die teilnehmenden Länder bekommen auch eine Aufforderung wieder ein internationales Treffen zu organisieren. Die CCR ist allen Teilnehmern noch in guter Erinnerung. Im 2016 könnte es Irland sein (noch keine Zusage) im 2017 findet es wieder in Dänemark statt.

Am Sonntag heisst es Abschied nehmen. Jörg und Linda fahren Richtung Schweiz. Wir bleiben noch in NL und möchten das Land noch mehr erkundigen. Ed und Ina (NL) wollen uns noch in den Norden führen, auf schönen Wegen über Almelo, Herenveen, Sneek, Bolsward fahren wir auf den „Afsluitdijk“ ein Deich von 32 km Länge zwischen dem Ijselmeer und der Nordsee. Für uns Binnenländer ein einzigartiges Erlebnis, auf einer doppelspurigen Autobahn über einen so langen Deich zu fahren.

Unser Ziel ist das Wieringermeer im Nordosten der Provinz Nordholland, ein Land, das in den 1920er Jahren trockengelegt wurde. Hier entwickelte sich eine weiträumige, moderne Landwirtschaft mit riesigen Bauernhöfen. Wir verbleiben zwei Tage in diesem Gebiet, bei einem zufälligen Radrennen im Ort sind wir am Strassenrand mit dabei. Der Besuch einer Bekannten aus unserer Schulzeit ist geplant, wir haben uns viel zu erzählen über vergangenen Zeiten. Bei einer Rundreise durch den Norden treffen wir auf riesige bunte Tulpenfelder und viele Leuchttürme strecken sich in die Höhe. Der Weg führt uns an die Nordsee im Westen und nach Enkhuizen am Ijselmeer. Wir sind begeistert von dieser Gegend.

Die Heimreise rückt näher, zuerst benutzen wir die Autobahn Richtung Amsterdam. Kaum in der Nähe dieser Grossstadt ist der erste Stau und wir weichen aus und suchen uns einen Weg auf der westlich gelegenen Autobahn, Richtung Haarlem, Utrecht, sHertrogenbosch Richtung Aachen. Bei Eschweiler verlassen wir die Schnellstrasse und fahren über die Eifel  um an die Mosel zu gelangen. Wir erreichen in Kobern das Gasthaus“ Kupferkanne“. Wir machen noch einen Bummel durch den historischen Ort, bevor wir von der Gastwirtin mit einem feinen Nachtessen verwöhnt werden.
Weiter geht unsere Reise, sie führt uns an der Mosel entlang mit ihren unzähligen Schleifen. Ein weiterer Halt in Cochem hat sich gelohnt. Weiter führt uns die Strasse immer direkt dem Fluss entlang, begleitet von unzähligen Ferienschiffen, auch eines unter Schweizer Flagge. Rechts und links sind grosse Weinberge angelegt, diese sind sehr steil, da wartet viel Handarbeit auf die Winzer. In dieser schönen Gegend lohnt es sich etwas Zeit zu nehmen. Über den Hundsrück Richtung Schwarzwald geniessen wir unsere letzten Tage und kommen ohne Zwischenfälle nach Hause. Der Tacho zeigt: 3‘007 gefahrene Kilometer.

Bericht von: Esther

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Pfingstausfahrt 2015

Pfingstausfahrt 2015

Tag 1
Die Wettervoraussage hörte sich über Tage nicht gut an. Trotzdem freuten wir uns alle und hofften auf ein Einsehen vom Wettergott. Samstagmorgen starteten wir bei kühlen Temperaturen aber mit Verdeck unten zum Treffpunkt Heidiland. Ohne Pfingststau und überpünktlich traf die Gruppe zusammen um den ersten gemeinsamen Kaffee zu trinken.
Nach kurzem Briefing starteten wir mit 7 MX’s Richtung Alpen. Verdeck runter und los ging es. Leider mussten wir im Vereina-Tunnel verladen, der liebe Schnee verhinderte eine Passfahrt über den Flüela. Ohne grosse Wartezeit wurden wir in 2 Etappen durch den Tunnel geschuckelt.
Es erwartete uns keine Sonne in Susch aber zum Glück auch kein Regen. Im Hotel Selva in Zernez gab es einen kurzen Kaffeehalt.
Weiter ging es via Ofenpass Richtung Südtirol. Die Strassen waren schneefrei und wir konnten die Fahrt so richtig geniessen.
In Mustair wurde uns in der Chasa Chalavaina das Mittagessen serviert. Wir waren schon gespannt. Ein charmanter älterer Herr namens Jon Fasser begrüsste uns in einem uralten Bündner Haus. In der alten Gaststube war für uns schon alles vorbereitet. Menü Surprise «Brunnenkresse», was war das wohl? Wir wurden auf das angenehmste überrascht und durften Regionale Küche unter anderem mit selbstgeschossenem Hirsch und würziger Brunnenkresse, in 2100 Meter von Jon Fasser selber gepflückt, geniessen. Er erzählte uns etwas über die Geschichte des Hauses und über das Dorf Mustair. Gutgelaunt und immer noch bei trockenem Wetter machten wir uns auf den Weg Richtung Grenze, die wir um genau 13.55 Uhr überquerten.
In zügiger Fahrt ging es das Vinschgau hinunter Richtung Gampen Joch (wie schön ohne Pfingststau). Die Fahrt auf den Gampenpass wurde im nu genommen und nach kurzer Trinkpause auf der Passhöhe ging es um 14.20 Uhr, mit etwas Regen, weiter ins Trentino auf den Mendelpass. Kurz nach der Passhöhe wendeten wir und fuhren nach Tret di Fondo in unser Hotel zum Nachtessen und zum wohlverdienten Schlafen (gute italienische Küche, Zimmer etwas kalt aber sehr sauber).

Tag 2
Nach einem reichhaltigen Frühstück starteten wir, bei anfangs bedecktem Wetter. Bald kam jedoch die Sonne und wir fuhren durch wunderschöne Weinberge und Täler, (Nonstales = Brez -Arsio-Cloz-Romallo-Revo-Cagno- Vale di Sol u.s.w), zum Passo del Tonale. Nach kurzem Stopp auf der Passhöhe ging es weiter über kurvige schöne Strecken zum Passo della Foppa und Passo Mortirolo. Weiter durch das Valle de Valtellina. Die teils schmalen und sehr kurvenreichen Strassen, erinnerten uns an die Schweizer Alpen. Weiter ging es in nach Grosio. Im Hotel Sasella wurden wir schon zum Mittagessen erwartet. Der Parkservice funktionierte auf das feinste. Wir wurden herzlich willkommen geheissen und durften ein reichhaltiges Menü geniessen.
14.30 Uhr fuhren wir ein kurzes Stück zurück über den Passo Mortirolo und Passo della Foppa. Auf dem Passo dell Aprica genossen wir bei Sonnenschein eine kurze Pause und fuhren weiter mit auf unsere Wägelchen zugeschnittenen Strassen nach Sondrio Richtung Grenzübergang Campocologno zurück in die Schweiz. Um 16.20 gab es einen kurzen Tankstopp und weiter ging’s auf kurvigen fast verkehrsfreien Strassen weiter zu unserem Hotel Croce Bianca nach Poschiavo. Nach einer kurzen Dusche und einem kurzen Lauf ins Hotel Albrici durften wir im historischen Sybillen-Saal den Willkommensapéro mit guter Pizza geniessen. Der Hotelinhaber, Herr Zanolari erzählte uns etwas über den Werdegang seiner Hotels und über die alten Gemäuer.
Nach kurzem Rundgang durch das Dorf konnten wir uns zu einem sehr guten Nachtessen an die grosse Tafel setzen. Es wurde angeregt über die vergangen 2 Tage diskutiert, über die Routen, das gesehene und über andere blöde Autofahrer die unsere MX’s in Gefahr gebracht hatten.

Tag 3
Um 10.00 Uhr starteten wir bei nicht unfreundlichem Wetter auf unsere 3. Etappe von Poschiavo zum Berninapass. Der Berninapass ist sehr einfach und schön zu fahren. Es hat breite Strassen, schöne viele übersichtliche Kurven, so dass wir im flotten Tempo vorankamen und den Pass überqueren konnten.
Weiter führte die Strecke nach Pontresina, Richtung St. Moritz, Samaden, Soul, Zernez auf den Albulapass. Leider hatte sich das Wetter verschlechtert. Der Albulapass zeigte sich von seiner rauhen Seite. Links und rechts der Strasse gab es viel neuen Schnee und das Wetter war kalt und grau. Nach kurzem Kaffeestopp ging es weiter auf teils enger schmaler Strasse, was natürlich kein Problem für unsere MX’s ist, hinunter nach Bergün-Tiefencastel nach Alvaneu wo es schon wieder zu essen gab.
Diese Pfingstausfahrt kam mir manchmal wie eine kulinarische Rundreise vor. Aber es war im Restaurant Belfort wiederum sehr gut und reichlich. Auf direktem Wege ging es von Alvaneu ins Heidiland wo einige von uns auf einen Schlusskaffee verzichteten und wir uns voneinander verabschiedeten.

Resümee
Für die schlechte Wettervoraussage die vor den Pfingsten herrschte, konnten wir doch durchwegs bis auf ganz wenige Ausnahmen mit Verdeck unten fahren. Die Fahrstrecken waren schön, vielseitig und gut gewählt. Es gab für jeden Fahrstil etwas.
Besonderen Dank an den Organisator Charly, vielen Dank auch an Isa für die Unterstützung. Es war sicher nicht einfach. Es musste innert kurzer Zeit eine neue Route nur auf der Landkarte geplant werden. Für uns alle war es eine entspannte, schöne, teils sonnige und kurzweilige Pfingstausfahrt.

Bericht: Yvi

Saisoneröffnungsfahrt 2015

Saisoneröffnungsfahrt 2015

Mitunter das Schönste am Frühling ist, dass wir unsere mx-5 Roadsters endlich wieder ausführen können. Um dies zusammen zu feiern, treffen wir uns am Samstag, 11. April 2015, früh morgens auf dem TCS Testgelände Betzholz. Wir geniessen den dringend nötigen Kaffee und stärken uns mit einem Gipfeli für den tollen Tag, welcher vor uns liegt. Als Unterhaltungsprogramm dienen die von riesigen LKWs absolvierten Fahrtrainings, wobei sie sich im Zick Zack an Hindernissen vorbei schlängeln. Etwa so sieht es aus, wenn mein Nachbar frühmorgens von einer Sauftour heimtorkelt (fragt mich nicht, wieso ich das weiss, ich habe keine gute Erklärung dafür).
Ob es wohl auch für MX-5 Fahrer in Grossstädten nützliche Kurse gibt? Anregen möchte ich insbesondere folgende Weiterbildungsangebote:

• Wie falte ich meinen Roadster auf die Grösse einer Schuhschachtel zusammen um ihn anschliessend im Wohnzimmer zu verstauen, da ich in der ganzen Stadt keinen Parkplatz finden kann?
• Wie raube ich eine Bank aus, um das unaufhörlich teurer werdende Benzin zu bezahlen? Ganz geschweige denn die diversen Bussen.
• Wie entferne ich die lästigen Dellen, welche durch das Aufladen unbelehrbarer Velofahrer-Rowdys entstehen?

Nachdem auch Louis den langen Weg zu uns gefunden hat formatieren wir unseren Konvoi von beachtlichen 16 Autos und brausen los. Die Organisatoren Petra und Thomas haben eine wunderbare Strecke ausgesucht, malerisch und kurvig wie ein Bikinimodel. Sie (die Strecke, nicht das Bikinimodel) führt uns unter anderem durch Gossau, Maur, Ebmatingen, Zumikon, Toggwil sowie den hinteren und vorderen Pfannenstiel.

Erfreut stelle ich fest, dass wir dank der lieblichen Osterglocken und Primeli, welche über weite Strecken den Weg zieren, doch noch zu unserer Blüemlitour kommen. Die Natur setzt sich eben immer durch. Aufgrund des sportlichen Tempos und im Bestreben, unser Wägelchen trotzdem in der Spur zu halten und nicht abzuheben wie ein Helikopter, verpasst mein liebes Gotti sowohl die Blüemli wie auch die Ortstafeln. Ich andererseits versuche mich auf die Ortstafeln zu konzentrieren, diese Ausflüge sind meine Chance, meine eher bescheidenen Geografiekenntnisse zu erweitern. Für Stadtzürcher hört die Schweiz bekanntlich an der Stadtgrenze auf und an Klischees ist ja immer etwas Wahres dran.

Den nächsten Boxenstopp geniessen wir in der Gibswilerstube, bevor es im gleichen Stile weitergeht. Der Wettergott ist einmal mehr ein MX-5 Fahrer, denn er beschert uns auf unserem Weg durch Hübli, Laupen, über den Atzmännig und den Ricken, Gommiswald, Uznach und Tuggen wunderbaren Sonnenschein und warme Temperaturen, so dass richtiges Sommer- und Ferienfeeling aufkommt.

Das Restaurant Schäfli in Siebnen bewirtet uns für das leckere Mittagessen und wir nutzen die Zeit für Erholung und lebhaften Austausch. Leider ziehen langsam aber sicher etwas dunklere Wolken auf, was uns beim Aufbruch zur Weiterfahrt durch Türli, Aberen, Hombrechtikon, Bubikon, Oberdürnten und Dieterswil aber natürlich nicht davon abhält, offen zu fahren.
Passend zum sommerlichen Gefühl lassen wir diesen wunderbaren Tag bei einem erfrischenden Glace ausklingen bevor wir uns in Vorfreude auf den nächsten Event gemütlich auf den Heimweg machen.

Vielen Dank an Petra und Thomas für die super Organisation und den lässigen Tag!

Alexandra

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Autosalon Genf – Vorstellung MX-5 ND

Autosalon Genf – Vorstellung MX-5 ND

Am 14.03.2015 hatten wir die einmalige Gelegenheit, dass uns Mazda Schweiz zur Präsentation des Neuen MX-5 ND an den Autosalon Genf eingeladen hat.

So machten wir uns frühmorgens mit dem Zug auf den Weg nach Genf um rechtzeitig um 11.00 Uhr in den Palexpo-Hallen anzukommen. Nach einer kurzen Besammlung auf dem Stand von Mazda wurden wir in den VIP Bereich geführt. Marc Wenger, Verkaufsdirektor von Mazda Schweiz begrüsste uns nach einer kurzen Wartezeit und erzählte und einige interessante Dinge über den Autosalon aber auch selbstverständlich über die neuen Fahrzeuge von Mazda. Für uns von besonderem Interesse war natürlich der MX-5 ND.

Anschliessend an die Präsentation wurden wir einerseits mit feinen Häppchen verköstigt, hatten aber anderseits auch die Gelegenheit den neuen Roadster aus der Nähe zu betrachten und Probe zu sitzen. Selbstverständlich haben wir beides ausgiebig getan. Einhellig sind wir zum Schluss gekommen, dass Mazda ein sehr schönes Fahrzeug gelungen ist. Interessanterweise hat das Auto einigen Mitgliedern life besser gefallen als auf den Präsentationsfotos. Das ist auch gut so. Auch das neue Fahrzeug hat die MX-typischen Gene und macht Lust aufs losfahren. Wer weiss, vielleicht trägt sich der eine oder andere bereits mit dem Gedanken einen ND zu bestellen?

Wir möchten uns an dieser Stelle ganz herzlich bei Mazda Schweiz und Marc Wenger für die Einladung und Präsentation bedanken.
Bericht: Charly, 14.03.2015

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Fondueplausch 2015

Fondueplausch 2015

Das neue Jahr hat erst gerade angefangen, sämtliche illusorischen guten Vorsätze wurden bereits mehrfach über den Haufen geworfen und der Alltag hat uns wieder.

Zeit für ein erstes Treffen mit dem Mx5-Club und was könnte bei diesem Wetter besser passen, als ein gemütlicher Fondueplausch im Restaurant Kreuz in Jonen.

Mit Temperaturen um die Nullgrad-Grenze ist es auch den meisten hartgesottenen Cabi-Fahrern zu frisch, so dass die meisten mit der anderen Kutsche anreisen.

Das gemütliche Separée im Restaurant Kreuz füllt sich nach und nach mit MX-5-lern (die Menschen, nicht die Autos). Zur Überraschung der Organisatorin, meinem lieben Gotti Theres, schliessen sich der illustren Gruppe auch zwei nicht erwartete Clubmitglieder an. Die Überraschungsgäste haben sich durch Versenden ihrer Anmeldung an eine falsche Handy-Nr. bei irgendeiner anderen Person zum Fondue angemeldet, welche wohl heute noch auf sie wartet. Dank der umsichtigen Planung der Organisatorin sitzen aber auch die beiden Überraschungsgäste bald vor einem leckeren Fondue.

Die Basler Conny und Johnny meldeten sich aufgrund der Witterung ab, so dass es an Louis und Stefan hängen blieb, die Basler Ehre, soweit vorhanden ;-), zu retten. Dies ist ihnen ganz wunderbar gelungen, Louis kam sogar standesgemäss im MX-5 vorgefahren und liess uns Blüemlitour-Fahrer damit ganz schön alt aussehen.

In der gemütlichen Runde genossen wir heissen Käse und kalte Getränke sowie anregende Diskussionen u. A. über Promis und TV-Shows (kam ich super draus) und Auto-Fachsimplerei (kam ich gar nicht draus). Es stellte sich für mich einmal mehr heraus, dass man sehr weit kommt, wenn man einfach ab und zu mal wissentlich nickt, als würde man genau wissen, was eine Verbundlenker-Achse ist und wo auf (im?) Auto sich der Nockenwellenantrieb befindet.

Im Laufe des Abends stürmen ein paar aufwendig kostümierte, fröhlich angetrunkene Fasnächtler das Restaurant. Wir bestaunen die lustigen Gwändli, die Standhaftigkeit ihrer Leber und das auffallende, zementdick aufgetragene „Make-up“, es erinnert mich etwas an die 13-Jährigen „Mädchen“ die einem in Zürich über den Weg stackeln.

Kurz vor 12 Uhr machen sich auch die letzten unter uns auf den Heimweg durch das schöne, winterliche Schneetreiben. Zwar waren wir heute ohne unsere schönen Cabis unterwegs, doch unserem freudigen Zusammengehörigkeitsgefühl hat dies keinen Abbruch getan.

Bericht von Alexandra

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