Das neue Jahr hat erst gerade angefangen, sämtliche illusorischen guten Vorsätze wurden bereits mehrfach über den Haufen geworfen und der Alltag hat uns wieder.
Zeit für ein erstes Treffen mit dem Mx5-Club und was könnte bei diesem Wetter besser passen, als ein gemütlicher Fondueplausch im Restaurant Kreuz in Jonen.
Mit Temperaturen um die Nullgrad-Grenze ist es auch den meisten hartgesottenen Cabi-Fahrern zu frisch, so dass die meisten mit der anderen Kutsche anreisen.
Das gemütliche Separée im Restaurant Kreuz füllt sich nach und nach mit MX-5-lern (die Menschen, nicht die Autos). Zur Überraschung der Organisatorin, meinem lieben Gotti Theres, schliessen sich der illustren Gruppe auch zwei nicht erwartete Clubmitglieder an. Die Überraschungsgäste haben sich durch Versenden ihrer Anmeldung an eine falsche Handy-Nr. bei irgendeiner anderen Person zum Fondue angemeldet, welche wohl heute noch auf sie wartet. Dank der umsichtigen Planung der Organisatorin sitzen aber auch die beiden Überraschungsgäste bald vor einem leckeren Fondue.
Die Basler Conny und Johnny meldeten sich aufgrund der Witterung ab, so dass es an Louis und Stefan hängen blieb, die Basler Ehre, soweit vorhanden ;-), zu retten. Dies ist ihnen ganz wunderbar gelungen, Louis kam sogar standesgemäss im MX-5 vorgefahren und liess uns Blüemlitour-Fahrer damit ganz schön alt aussehen.
In der gemütlichen Runde genossen wir heissen Käse und kalte Getränke sowie anregende Diskussionen u. A. über Promis und TV-Shows (kam ich super draus) und Auto-Fachsimplerei (kam ich gar nicht draus). Es stellte sich für mich einmal mehr heraus, dass man sehr weit kommt, wenn man einfach ab und zu mal wissentlich nickt, als würde man genau wissen, was eine Verbundlenker-Achse ist und wo auf (im?) Auto sich der Nockenwellenantrieb befindet.
Im Laufe des Abends stürmen ein paar aufwendig kostümierte, fröhlich angetrunkene Fasnächtler das Restaurant. Wir bestaunen die lustigen Gwändli, die Standhaftigkeit ihrer Leber und das auffallende, zementdick aufgetragene „Make-up“, es erinnert mich etwas an die 13-Jährigen „Mädchen“ die einem in Zürich über den Weg stackeln.
Kurz vor 12 Uhr machen sich auch die letzten unter uns auf den Heimweg durch das schöne, winterliche Schneetreiben. Zwar waren wir heute ohne unsere schönen Cabis unterwegs, doch unserem freudigen Zusammengehörigkeitsgefühl hat dies keinen Abbruch getan.
Bericht von Alexandra


