Saisonschluss 2019

Saisonschluss 2019

Die Wetteraussicht für den Saisonschluss war getrübt. Trotzdem fanden sich 9 MX-5 in der Autobahn Raststätte Walensee ein. Nach der kleinen Stärkung fuhren wir um 08.30 Uhr ab Richtung Osten.
Ein kurzes Stück fuhren wir auf der Autobahn, nachher ging es in engen Strässchen die Flumserberge hinauf. Über «Mädris-Vermol» erreichten wir Mels. Durch enge Gassen umfuhren wir Sargans, wo der letzte MX-5 schon wartete, um an der Ausfahrt teilzunehmen. In der Galerie am See in Werdenberg hatten wir unseren Kaffeehalt. 
Über Gams, Sennwald, Kobelwald, Eichberg erreichten wir Appenzell. Kurz vor Appenzell konnten wir die Dächer öffnen, es regnete gerade nicht. Dieses Glück war nicht von langer Dauer, weil wir kurz vor Schwellbrunn die Dächer schliessen mussten.
Nach einer kurzen Fahrt erreichten wir unser Mittaghalt in der «Frohe Aussicht» in Lütisburg. Das Mittagessen war köstlich und heiss, genau richtig für diesen trostlosen Tag.
Um 14.30 Uhr hatten wir den geführten Gruppen Erlebnis-Rundgang im Chocolarium in Flawil. Viele Information rund um Schokolade, natürlich mit genügend «Versucherli». Nach dem Rundgang deckte sich jede und jeder mit viel Maestrani Produkten ein.
Wir verabschiedeten einige MX Fahrer und so machte sich eine kleinere Gruppe auf das letzte Teilstück. Der Weg führte über Bazenheid, Kirchberg, Fischingen nach Bauma. Das Rüeggental folgend fuhren wir Richtung Süden zum Hasenstrick unterhalb des Bachtels.  Nach einer kleinen Stärkung verabschiedeten wir uns voneinander und gingen unsere Wege.
Bericht Thomas
Herbstfahrt 2019

Herbstfahrt 2019

«Tricolore» hiess das Motto der zweitägigen Ausfahrt ins Elsass. Michel, der Kopf hinter der Planung, versprach eine kurvenreiche Fahrt mit atemberaubender Streckenführung und gleichwohl eine Reise durch die kulinarischen Spezialitäten der Region. Wie sich später herausstellte, hatte der gebürtige Elsässer nicht zu viel versprochen.
Pünktlich um 07.30 Uhr am Samstag stand Götti Urs vor meiner Tür mit seinem weissen MX-5, um mich für die diesjährige Ausfahrt abzuholen. Der Treffpunkt war der «Fressbalken» auf der Autobahnraststätte in Würenlos. Eine kleine, aber feine Gruppe mit insgesamt 5 Teilnehmern und 4 Mazdas nahm nach kurzer Stärkung die knapp 500 Kilometer lange Tour in Angriff.
Start in Würenlos
Gugelhopf
Das Wetter spielte mit, so dass wir im Cabrio-Feeling die Strassen unsicher machen konnten. Nach dem ersten Zwischenziel in Pratteln, überquerten wir rasch die Grenze in unser westliches Nachbarland. Der erste Boxenstopp stand an, und zwar in einer unscheinbaren Patisserie in einem Gewerbegebiet. Natürlich musste gleich ein typischer Elsässer Gugelhupf probiert werden. An den Gesichtern der Teilnehmer konnte man nur erahnen, wie lecker der geschmeckt hat. Die Stimmung konnte nicht besser sein.
Die weitere Fahrt durch die ehemaligen Schlachtplätze des ersten Weltkriegs mit vielen historischen Denkmälern verlief trotz der Hilfe des Navis nicht immer reibungslos. Wegen den dichten Wäldern kam es teilweise zu Störungen des GPS-Signals, welches uns einen Streich spielte und beispielsweise die falsche Abzweigung anzeigte. Diese Vorfälle wurden jedoch mit Humor genommen, da bekanntlich viele Wege nach Rom führen.
Route des Crêtes
Da ich als Beifahrer die Kameraführung für den bereits fertiggestellten Film von Götti Urs übernahm, konnte er sich voll und ganz auf die anspruchsvollen Kurven konzentrieren. Die fahrerische Leistung wurde mit einem feinen Mittagessen in der Ferme-Auberge du Kohlschlag belohnt. Eine Ferme-Auberge ist ein Berggasthof mit eigener Landwirtschaft, manchmal auch mit Übernachtungsmöglichkeit. Dieser Gasthof bat uns einen herzlichen Empfang und die für die Vogesen typische Gastfreundschaft. Auf dem Teller kamen vorrangig Produkte vom Hof.
Tarte aux myrtilles
Ein Stück von einer hausgemachten Torte mit wilden Heidelbeeren (Tarte aux myrtilles) empfohlen von Michel wurde am späteren Nachmittag in Sainte-Marie aux Mines mit Genuss verspeist. Die Sonne schien immer noch mit voller Kraft auf uns herab.
Nach der Pause visierten wir unser Hotel an, welches sich in der Nähe von Colmar befand. Während der Fahrt hörten wir den Soundtrack aus den beiden Filmen von Guardians of the Galaxy im Auto und bestaunten die malerische grüne Landschaft.
Kaffeepause Sainte-marie aux Mines
Nachtessen im Rest. Bartholdi
Im Hotel «Le Relais du Ried» angekommen, bezogen wir unsere Zimmer, um uns für das Abendessen in Colmar frisch zu machen. Das Wetter zeigte sich von seiner anderen Seite. Anstatt blauer Himmel und Sonnenschein, regnete es plötzlich in Strömen. In der Hauptstadt der elsässischen Weine angekommen, eilten wir im Regen in das Restaurant «Bartholdi». Der ruhmreiche Name der Wirtschaft kommt von Frédéric-Auguste Bartholdi, dessen bekanntestes Werk die Freiheitsstatue in New York ist.
Ich persönlich hatte meine ganz eigene Ersterfahrung gemacht bezüglich der Wahl der Vorspeise. Mit der ernstgemeinten Frage, ob die Tiere noch leben, meinte ich die Schnecken auf meinem Teller, welche nach kurzem Zögern hinuntergeschlungen wurden. Dank der geringen Anzahl an Teilnehmern konnten sich alle gegenseitig austauschen und die Zeit verging wie im Flug. Zurück im Hotel, mussten wir mit Entsetzen feststellen, dass die Hotelbar bereits geschlossen war. Aufgrund dessen wurde die Tagwache auf 08.00 Uhr morgens am nächsten Tag festgelegt.
Colmar
Auch der letzte Höhepunkt in Mulhouse konnte sich sehen lassen. Das Nationale Automobilmuseum, Sammlung Schlumpf, mit einer Ausstellungsfläche von 25.000 m2 ist das grösste Museum dieser Art. Der Kern des Bestandes sind 400 Oldtimer, überwiegend aus der Frühphase der Automobilzeit. Ausserdem sind 87 Fahrzeuge der Marke Bugatti vertreten. Von ehemaligen Formel 1 Rennautos bis hin zum Bugatti Royale Typ 41 konnten fast alle bestaunt werden, mit der Betonung auf fast alle. Unglücklicherweise genau im Zeitraum von unserem Besuch gab es Renovationen im Museum, so dass gewisse sehenswerte Modelle abgedeckt worden sind, vor allem die Klassiker aus der Neuzeit, welche in James Bond Filmen zu sehen sind. Das war der einzige Moment, welcher die Stimmung ein bisschen drückte.
Nach ausgiebiger Verabschiedung machten wir uns individuell auf die Heimreise mit schönen Erinnerungen an Momente, welche uns sicher noch eine lange Zeit präsent sein werden.
Bericht Nico

26. MX-5 Meeting am Nürnburgring

26. MX-5 Meeting am Nürnburgring

Vom 9. bis 11. August trafen sich MX-5-Freunde aus Deutschland und dem angrenzenden Ausland am Nürburgring zum alljährlichen Markentreffen. Nach dem Rückgang der Besucherzahlen in den letzten Jahren nahm das Interesse wieder zu und wir konnten mit sieben MX-5 und zwei markenfremden Gästen am Anlass teilnehmen.
Auch dieses Jahr gibt es kaum Neues, dafür aber viel Bewährtes zu berichten. Gleiches Hotel in Blankenheim wie immer, gleicher Parkplatz direkt an der Rennstrecke und wettermässig von allem etwas.
Auch die Rennen auf dem um eine Kurve verkürzten GP-Kurs waren spannend und abwechslungsreich, die Rundgänge durch das Fahrerlager und die Boxen interessant und teuer (Gulf und andere Shops) und beim gemütlichen Beisammensein am Samstagabend kamen alle auf ihre Kosten, sowohl beim Essen als auch bei der anschliessenden Tombola.
Leider viel zu kurz war das Gastspiel der Familie Ehmke, die uns nach nur einer Übernachtung wegen ihrer Ferienreise wieder verlassen musste. Nächstes Jahr hoffentlich wieder etwas länger.
Statt eines langen Textes lasse ich diesmal Bilder sprechen. Werft einen Blick auf die Schnappschüsse mit Bildlegenden und schaut euch vor allem den 40-minütigen Film an. Viel Vergnügen.
Bericht Urs

1. August Ausfahrt 2019

1. August Ausfahrt 2019

Um 8:00 trafen sich 11 Teilnehmer mit 7 MX-5 in Eggerkingen ein. Eine kleine aber feine Gruppe startete nach Kaffee und Gipfeli zur Jura-Tour 2019.
Vor uns lagen 230 km feinstes MX-5 Revier. Diese Route gehört zu den Lieblingsausfahrten von Roger und Heini, den beiden Organisatoren der Tour.
Nach Mümliswil ging es über den Scheltenpass nach Moutier. Da vor einigen Tagen schweren Regenfälle niedergingen, galt es ab und zu auf grosse Steine Acht zu geben, kleine Ausweichmanöver waren nötig. Nach 1.5 Stunden sind wir am Pausenhalt in Perrefitte (Hotel de l’Etoile) angekommen.
Der grosse Tisch auf der Terrasse war parat und wir haben die Pausenzeit für gute Gespräche und einen feine Kaffee genutzt.
Weiter fuhren wir auf verkehrsarmen Strassen nach Soubey, wo wir pünktlich zum Mittagessen eingetroffen sind (Restaurant Relais du Doubs).
Die netten Wirtsleute tischten uns einen feinen gemischten Salat, frische Forelle an Butter-Kräutersauce oder Cordon-Blue und ein Glace-Dessert auf.
Das Menu fand grossen Anklang und das Restaurant kann man guten Gewissens weiterempfehlen. Wir finden die Chefin äusserst gastfreundlich und unser Besuch wurde sehr geschätzt
Um 14:00 Uhr ging es weiter Richtung St. Ursanne, Lucelle, Roggenburg und Kleinlützel. In Büsserach haben wir nochmals einen Halt im Restaurant Traube eingelegt und je nach Durst Kaffee bzw Mineral getrunken.
Offiziell haben wir in Büsserach die Tour beendet, damit alle Teilnehmer ihren Heimweg individuell antreten konnten um pünktlich zu den privaten 1. August Feiern zu gelangen.
Fazit: Es war eine sehr schöne Ausfahrt mit gutgelaunten MX-5 FahrerInnen, passende Pausen, perfekte Route und feine Forellen.
Dank der überschaubarer Gruppe konnte man sich mit allen Teilnehmer unterhalten.
Bericht Heini
Norwegian Summer Rally 2019

Norwegian Summer Rally 2019

Die Ankündigung zur „Norwegian Summer Rally“ 2018 in Wales schien eher spontan zu sein. Auf jeden Fall wurde es zu einem der Besten MX-5 Anlässe, die wir je besucht haben.
Lange hörte man dann nichts mehr vom angekündigten Anlass, bis Ende Dezember 2018 eine Webseite aufgeschaltet wurde. Mit dem Hinweis, dass Anmeldungen erst ab 1.1.2019 0 Uhr akzeptiert würden. Also meldeten wir uns gleich nach dem Anstossen auf das neue Jahr an. So um 00:07 Uhr, wir bekamen die Startnummer 17. Es hatten also noch andere die gleiche Idee. Innerhalb von 2 Tagen war die gesamte Tour mit 50 Norwegischen und 50 Internationalen Autos ausgebucht.
Reto, sowie Esther und Walter schlossen sich uns an. Gemeinsam sammelten wir Ideen für die Anreise und die Zeit danach. Kurzerhand organisierte Reto dann unsere Tour.
So trafen wir uns am 22.6. im Restaurant Wilhelm Tell zu Schwabach. Von hier aus fuhren wir gemeinsam los nach Norwegen. Über die Wasserkuppe, der Wiege des Segelflugsports in der Röhn, und entlang der jungen Weser ging es am zweiten Tag bis nach Nienburg an der Weser. Der dritte Tag führte uns nach Hattstettermarsch in ein uns wohlbekanntes Hotel in dem wir schon auf früheren MX-5 Touren abgestiegen sind. Unterwegs besuchten wir die Schwebefähre Osten-Hemmoor. Hier nahm man uns aber nicht mit auf der Fähre, dazu hätten unser MX-5 mindestens 30 Jahre alt sein müssen. Seltsame Regelung, aber eine Brücke war nicht weit. Mit einer Fähre überquerten wir später noch die Elbe zwischen Wischhafen und Glückstadt. Die erste Fähre von vielen auf unserer Reise.
Weiter ging es am nächsten Tag über Ribe, der ältesten Stadt Dänemarks, nach Horsens. Wir übernachteten dort in einem ehemaligen Gefängnis. Wohl mit etwas mehr Luxus als einst die unfreiwilligen Insassen hatten, aber immer noch sehr spartanisch. Die Fenster jedenfalls waren vergittert, liessen sich aber mitsamt dem Gitter öffnen. Und einen Schlüssel hatten wir auch.
Der Mittwoch war gezeichnet von der Überfahrt nach Norwegen. Von Hirtshals aus fuhr uns die M/S SuperSpeed1 nach Kristiansand, von dort war es nur noch eine kurze Fahrt nach Lindesnes dem Startpunkt der „Norwegian Summer Rally“.

Für den Abend hatten wir uns etwas ganz Besonderes geplant – ein Abendessen im Restaurant „Under“.
Der Name ist dort Programm, man speist 5 Meter unter dem Meeresspiegel mit Aussicht auf die Unterwasserflora und -fauna. Es wurden uns 16 hervorragende Gänge mit lokalen Produkten aus der Norwegischen See und den umliegenden Wäldern serviert!
Nach dem Essen führte uns eine kurze Fahrt zum Leuchtturm Lindesnes Fir, dem südlichsten Punkt des norwegischen Festlandes.
Der Donnerstag brachte dann die Ankunft der weiteren Teilnehmer. Da wir ja schon vor Ort waren, haben wir uns auf eine kleine Schleife durch das ländliche Norwegen zwischen Kristiansand und Lindesnes gemacht. Abgeschlossen wurde das durch den Besuch einer Waschanlage schliesslich sollten unsere Autos glänzen. Wieder zurück beim Hotel reiten wir uns ein in die ersten paar MX-5 die schon da waren. Nach und nach füllte sich der Platz vor dem Hotel zu einer beeindruckenden Phalanx. Wir trafen alte Bekannte wieder und schlossen neue Bekanntschaften, wir bekamen zur Begrüssung ein Welcome Package und Informationen zum Programm.
Nach kurzer Info wurden wir am nächsten Morgen in 10er Gruppen aufgeteilt und nach kleinem Chaos beim Aufkolonnieren ging es schon bald im 3 Minuten Intervall los. Auf einer wunderbaren Route fuhren wir am geschichtsträchtigen Jøssingfjord vorbei in den malerischen Ort Sogndalstrand. Man kann im Fluss Litlå der dort ins Meer mündet regelmässig Lachse springen sehen. Nicht um eine Stromschnelle zu überwinden, wie es scheint tun die das auch einfach so. Nach dem Mittagessen frisch gestärkt fuhren wir weiter Richtung Sola, zum altehrwürdigen Sola Strand Hotel.
Der Samstag begann etwas trüb, Nebel lag über der Küste. Wir fuhren los zum Fähranleger von Lauvvik. Normalerweise ist das eine kurze Fahrt von Lauvvik nach Oanes. Aber es gibt dort noch eine zweite Fährverbindung: Unsere Gastgeber vom „Norsk MX-5 / Miata Klubb“ hatten eine Fähre nur für uns gechartert! Wir platzierten also alle 96 MX-5 auf der Fähre und kaum war der letzte abgestellt ging die Fahrt los.
Gleichzeitig löste sich der Nebel auf und ein wolkenloser Himmel blieb zurück. Vorbei an der Fantahålå Kluft, an dem Weltbekannten Preikestolen und der Treppe von Flørli fuhren wir gemütlich durch den Lysefjord.
Ganz zu hinters in Lysebotn schifften wir wieder aus. Nochmals kurz warten, und schon ging es los auf dem berühmten Lysevegn. Eine Strasse die den Vergleich mit dem Stilfserjoch oder der Transfăgărășan nicht zu scheuen braucht!
Nach einem Kehrtunnel windet sich die Strasse in 27 Spitzkehren zum Øygardstølen hoch. Von dort hat man eine überwältigende Aussicht auf den Fjord.
Oben angekommen staunten wir nicht schlecht, auf der Strasse stand ein Polizist und hielt den Verkehr der talwärts fahren wollte auf. Nicht allein für uns, es war auch noch eine grosse Gruppe von alten bis uralten Mofas bis Motorräder kurz vor uns hochgeknattert.
Nach dem Mittagshalt beim Øygardstølen fuhren wir weiter über die traumhafte Strasse durchs Hochland bis Tonstad und weiter zurück nach Sola.
Abgeschlossen wurde der Tag mit einem Galadinner und ein paar Vorankündigungen auf kommende MX-5 Anlässe. Natürlich durften wir auch unser 30 Jahre Jubiläums Treffen präsentieren – und das Interesse dafür war schon recht gross.
Das war auch schon das Ende der Norwegian Summer Rally. Wir verabschiedeten uns am Sonntagmorgen von alten und neuen Freunden, packten unsere Autos und fuhren weiter gegen Norden. Noch blieben uns ein paar Tage in Norwegen, welche wir am Hardanger-, Sogne, Aurlands- und Nærøyfjord verbrachten, bevor uns am Donnerstag in Oslo die Fähre nach Kiel Richtung Heimat bringen würde.
Wir haben noch so vieles gesehen und erlebt, dass der Bericht davon diesen Rahmen bei weitem sprengen würde. Alles in allem haben wir ca. 4400 Km zurückgelegt, die Fähren nicht mitgerechnet. Unfall- und pannenfrei, aber reich mit Erlebnissen und Eindrücken beladen sind wir alle wieder zurückgekommen. Gerne erzählen wir mehr und beantworten Fragen in persönlichen Gesprächen.
Unser Dank gebührt den Organisatoren und Teilnehmern für den gelungenen Anlass! Natürlich will ich an der Stelle auch «unserem» Organisator Reto speziell Danken!
Im Juli 2019, Mirjam & Daniel, Reto, Esther & Walter
MX-5 ICON’S DAY

MX-5 ICON’S DAY

Samstag, 22. Juni 2019. Um 8 Uhr holte ich meinen Göttibueb Nico ab. Das Auto war sauber geputzt, aber noch vor dem Gotthardtunnel wurde das Ding erstmals nass. Wir machten kurz vor der Grenze einen Tankstopp und fuhren dann weiter nach Milano und Richtung Westen.
Am Ziel in Turin waren zu den Wasserflecken noch zahlreiche Mücken hinzugekommen. Doch kein Problem: von den bereits am Treffpunkt parkierten MX-5 war kaum einer wie aus dem Ei geprellt. Wir stellten das Auto ab und holten uns die Startnummer und ein paar «Gschänkli» beim Welcome Desk ab. Charly und Susette trafen kurz danach ein. Sie waren bereits am Vorabend angereist.
Danach ging es per Shuttle Bus zum Salone dell’Auto all’aperto di Torino. Ein wirklich spezieller Anlass, wie das Video zeigt.
Zurück im Parco Dora, einem Skater Park, der für alle Arten von Veranstaltungen genutzt wird, wartete die nächste Attraktion auf uns. Tom Matano und Nobuhiro Yamamoto enthüllten zwei Jubiläumsmodelle des MX-5. Davor war eine Autogramm- und sogar Zeichenstunde der beiden angesagt. Weil ich schon seit 2002 Tom Matanos Standardspruch auf der Innenseite des Kofferraumdeckels habe, wollte ich ihm beim Warten auf seinen Einsatz ein Bild davon zeigen. War gar nicht nötig. Schon von weitem rief er: «I know you!» Wir haben danach ein paar Erinnerungen von den CCRs 2002 und 2011 ausgetauscht. Und die Werbekarte für 2021 hat er auch erhalten.
Nachdem die Sondermodelle feierlich enthüllt, signiert und für das Fahren an der Spitze des Autocorsos in die Innenstadt bereit gemacht waren, wurde es «italienisch». Der Zeitplan für die Abfahrt war bald Makulatur, das Konzept von sechs Gruppen à 50 Autos auch. Gefühlte Stunden später standen rund 330 MX-5 an der Via Roma, normalerweise eine Fussgängerzone. Dort gab es ein paar Ansprachen und Ehrungen. Wegen der Verspätung leider allzu früh mussten wir das Feld wieder räumen. Auf die Delegation des MX-5 Club Suisse wartete aber noch ein geselliger Abend. Check-In im Hotel, Apéro, Pizza, Vino Rosso und kurz vor Betriebsschluss noch ein Besuch bei der Gelateria nebenan. Ein rundum gelungener Abend. Zum Schlumi an der Hotelbar war es aber leider zu spät.
Sonntagmorgen. Ein Blick aufs Juve Stadion, Kaffee und Gipfeli in der angrenzenden Mall und dann ab nach Norden: Aosta, Grosser Sankt Bernhard, Col des Mosses, Wurst-Käse Salat in Zweisimmen, Schallenberg, Luzern, Zürich, Winterthur.
 36 Stunden später waren wir zurück am Ausgangsort und um viele schöne Erlebnisse reicher.
 Bericht Urs