Saisonschluss 2020

Saisonschluss 2020

Frühmorgens in der Nähe von Lenzburg trafen sich trotz mässigen Wetters elf Besatzungen mit Ihren MX-5. Das eine oder andere Hardtop war auch schon montiert, Winterpneu indes konnte ich keine ausmachen. Es war ja auch kein Schnee angesagt.
Nachdem sich alle eingefunden hatten, ging es auch gleich los. Auf einer Route, die alles andere als direkt zu bezeichnen war, überquerten wir die ersten Hügel im Mittelland. Ein Vorteil des Wetters war rasch bemerkt, es war kaum Verkehr. So kamen wir trotz des gemütlichen Tempos gut voran.
Im Kurhaus zu Ohmstal wurden wir herzlich zu Kaffee und Gipfeli empfangen.
Nach der Pause fuhren wir weiterhin auf Umwegen mehr oder weniger Richtung Nord. Das Ziel war die erste Jurakette über die Bättlerchuchi auf 1076m ü. M. zu überqueren. Auf dem abenteuerlichen Strässchen passte es wunderbar, dass keine Velo- und Töfffahrer unterwegs waren. Weiter schlängelten wir uns durch Balsthal und fuhren weiter zum Alpenblick Passwang. Bis in die Alpen haben wir dann halt auch nicht gesehen, aber das Mittagessen schmeckte!
Nach dem Essen fuhren wir zur Abwechslung mal auf dem schnellsten Weg, nach Safenwil. Wir wurden im Emil Frey Classic Center erwartet. Dort kamen wir in den Genuss einer Führung durch ihr Museum und haben viele interessante Geschichten und gute Anekdoten zu den Ausstellungsstücken und der Emil Frey AG gehört.
Die Exponate werden immer mal wieder ausgewechselt, so habe ich mich sehr über die Anwesenheit eines Toyota 2000 GT gefreut, der bei meinem letzten Besuch nicht zu sehen war. Unfreiwillig aktuell war ein Toyota Corona, sehr imposant die ersten SS / Jaguar. Man konnte damals schon Autos im Gegenwert eines Einfamilienhauses kaufen. Besonders gefallen haben mir die «Brot und Butter» Autos, früher omnipräsent auf der Strasse, heute rarer als jeder Ferrari.
Nach der Führung liess man uns noch einen Kaffee trinken und kurz durch den Shop streunen, obwohl eigentlich Zeit zum Schliessen war. So trennten sich unsere Wege wieder und wir freuen uns schon auf die Winteranlässe und die kommende Saison.
Bericht Daniel

Herbstausfahrt 2020 Tag 2

Herbstausfahrt 2020 Tag 2

Gut ausgeschlafen ging es am Sonntagmorgen Richtung Flüelapass und ab Susch das Engadin hinunter. In Scuol machten wir im Hotel Belvedere einen kurzen Kaffeehalt.
Weiter ging es bei unerwartet schönem Wetter bis nach Martina. Nach einer kurzen Strecke über österreichisches Gebiet (Nauders) gelangten wir über den Reschenpass zum gleichnamigen See und weiter ins Vinschgau. Durch die beiden Stadttore von Glurns fuhren wir weiter nach Prad und danach hoch zum Stilfserjoch.
Den überhitzen Wagen von Gerda bekamen wir mit etwas Wasser nachfüllen und einer auf Volllast laufenden Heizung mehr oder weniger in den Griff. Kurz nach der Passhöhe mussten wir einen weiteren Stopp einlegen und unser Mittagessen neu organisieren.
Das ausgewählte Restaurant musste nämlich wegen eines Coronafalls kurzfristig schliessen. Glücklicherweise hat Nicole gute «Wirtschaftskenntnisse» im Bündnerland. Sie fand innert kürzester Zeit in Münster ein Ersatzlokal.
Und dann kam erstmals der Regen und in regelmässign Abständen immer wieder. So waren wir auf der Rückfahrt über den Ofenpass und den Flüelapass öfter zum Anhalten gezwungen, um die Verdecke zu schliessen.
Zurück in Davos löste sich die Gruppe auf dem Parkplatz des Restaurants Seebüel, wo die einen noch einen Zvierihalt einlegten, auf. Danke an alle, die sowohl im Vorfeld als auch unterwegs diese beiden gelungenen Touren und den Ort für die Übernachtung mitorganisiert haben.
Bericht Urs

Herbstausfahrt 2020 Tag 1

Herbstausfahrt 2020 Tag 1

Zwei Reisegruppen waren an diesem Samstag schon früh unterwegs und trafen sich zufällig bei der Autobahnraststätte Heidiland. Urs und Nico machten einen Tankstopp auf ihrem Weg zur Arosa Classic Car, während sich alle andern dort für die offizielle Tagestour besammelten.
Diese führte auf Landstrassen zum Kaffeehalt im Restaurant Rofflaschlucht und weiter auf der alten San-Bernardino-Route nach Splügen, dem alten Säumerdorf. Von dort ging es über den Splügenpass nach Monte Spluga und durch Chiavenna zum Mittagshalt im Ristorante Pizzeria La Contea.
Nach dem Mittagshalt führte Roger die fünf MX-5 über den Malojapass und den Oberengadiner Seen entlang nach La Punt und via Albulapass und vorbei am Palpuognasee nach Alvaneu Bad und Alvaneu Dorf und durch das Landwassertal nach Davos.
Gleichzeitig verbrachten Urs und Nico den Tag in Arosa und verfolgten dort die Rennläufe der verschiedenen Kategorien.
Fast gleichzeitg trafen beide Reisegruppen in Davos Platz beim Hotel Grischa ein. Nach dem Bezug unserer Suiten (siehe Video Tag 2) gab es zuerst den obligaten Apéro und danach ein feines Nachtessen im Pulsa Restaurant.
Bericht Urs
1. August Ausfahrt 2020

1. August Ausfahrt 2020

Bei perfektem MX-Wetter (8 Uhr, 25°C, bewölkt) war der Start nach Kaffee und warmen italienischen Cornetto (süsse Version der Gipfeli) in Lenzburg AG. Wir fuhren im Luzerner- und Aargauer-Seetal meist auf sehr wenig befahrenen Strassen und sogar über kleinere Pässe, weit ab der Hauptachsen, durch malerische Dörfer und kurvenreiche Landschaften.
Der Weg führte uns von Lenzburg durch das Wynental mit Znünipause in Attelwil mit abermals Kaffee und Schweizer Gipfeli, weiter Richtung Sempach mit Mittagsstopp in Retschwil am schönen Baldeggersee. Nach mächtigem Mittagessen und genügend Zeit für die Verdauung ging es am Nachmittag noch rund um den Lindenberg auf der anderen Seite des Seetals. Die Tour wurde in Sarmenstorf beendet. Leider hatte die Bäckerei Ruckli 1. August-Frei, sonst hätte es sicher nochmals Kaffee und Gipfeli/Kuchen gegeben:)
Für die Einen war hier der Anlass zu Ende. Die anderen gingen noch in die «Arbeiterbadi Tennwil» und suchten die kühle Erfrischung im Hallwilersee – ohne Kaiman im Jahr 2020. Es war sehr gemütlich, jeder hat für seine Verpflegung selber gesorgt und so liessen wir den Nationalen Feiertag gebührend ausklingen.

Total 19 Personen mit 11 Fahrzeugen. Teilnehmer aus den Kantonen BE bis GR.

Bericht Nicole
Sommerausfahrt 2020

Sommerausfahrt 2020

Die Sommerausfahrt ging früh los. Verschiedene Mitglieder aus der ganzen Schweiz trafen sich um 07.30 Uhr im Restaurant Road 11 im Betzholz-Kreisel. Neu Mitglieder, Zurückkehren, insgesamt 13 Autos und 21 Personen.
Pünktlich fuhren wir um 08.00 Uhr los Richtung Hadlikon-Wald-Ermenswil-Wagen-Schmerikon-Nuolen-Schwändl, über den Meinrad auf den Raten. Da die Strassen eng waren und somit keine Autos fuhren, kamen wir zur richtigen Zeit auf dem Raten an. Das Wetter meinte es gut mit uns, wir konnten alle unser Vorteil voll ausnützen.
Nach einer kleinen Stärkung fuhren weiter wir über den Gottschalkerberg-Brettingen-Sihlbrugg-Rifferswil—Aeugst am Albis-Aeugstertal-Stallikon-Islisberg-Jonen-Werd nach Niederwil ins Restaurant Gnadenthal. Für das leibliche Wohl wurde gesorgt, jeder bekam das von Ihm bestellte Essen.
Nach dem Mittagessen fuhren wir über Bellikon-Bergdietikon-Hüttikon-Dällikon-Dielsdorf-Steinmaur-Bachs nach Fisibach. In Fisibach befindet sich das EBIANIUM Baggermuseum. Da wir etwas zu früh waren, kühlten wir uns ab mit Glace und Getränken.
Durch die vom Club übernommene Führung führte uns Hansruedi Eberhard. Er erzählte uns seine Geschichte der Firma Eberhard vom Anfang in den 40er Jahren bis in die Zukunft anschaulich und unterhaltsam.
Von einigen Teilnehmern verabschiedeten wir uns, 9 MX-5 nahmen das letzte Teilstück unter die Räder. Dies führte von Fisibach-Raat-Bülach-Embrach-Sunnenbühl-Brütten in die Autoraststätte Kempttal. Hier verabschiedeten wir uns von einander und wünschten gute Heimreise.
Bericht Thomas
Video von UB75

Video von Sommerausfahrt

Pfingsten 2020 Sonntag

Pfingsten 2020 Sonntag

Aus organisatorischen Gründen fand die Pfingstausfahrt dieses Jahr in Etappen statt. In leicht geänderter Zusammensetzung gegenüber dem Vortag trafen sich die Teilnehmenden der Sonntagsausfahrt bei den Raststätten Würenlos und Pratteln, von wo sie zwei noch nicht vollständig abgefahrene Teilstrecken der Grand Tour of Switzerland unter die Räder nahmen.
Von Basel aus fuhren wir durch den Jura Richtung Westen. Nach einem kurzen Abstecher auf französisches Gebiet legten wir auf dem Col des Rangiers einen Kaffeehalt ein.
Danach ging es weiter durch bekannte Orte wie Saignelégier (Freiberger Pferde) oder La-Chaux-de-Fonds (Uhren) über die Vue-des-Alpes nach Neuenburg und weiter zum Mittagshalt in der Nähe des Murtensees.
In einem schattigen Garten mit Fischteich haben wir stundenlang getafelt und wollten gar nicht mehr weg.
Weil uns die Zeit davonlief, liessen wir den Abstecher von Freiburg aus und nahmen nach Murten für eine kurzes Stück die Autobahn Richtung Yverdon. Nach einer kurzen Fahrt entlang des Neuenburgersees ging es wieder hoch «in die Berge», nach Sainte-Croix und hinunter ins Val de Travers. Unweit des Maison de L’Absinthe in Môtiers gab es noch einen letzten Halt, bevor wir uns zurück in Neuenburg in alle Richtungen in den Rückreiseverkehr einreihten.
Bericht Urs