Sommerausfahrt 2021

Sommerausfahrt 2021

Die Wetterprognose war so wie später der ganze Monat Juli: Nicht wirklich sommerliche Temperaturen und ab und zu Regen. Wir starteten noch mit offenen Verdecken bei der Autobahnraststätte Kemptthal in Richtung Tösstal. Über verschlungene Strassen und Strässchen landeten wir in Dussnang, wo im Gasthaus Brückenwaage für unseren Kaffeehalt reserviert war.
Vorbei am Kloster Fischingen fuhren wir Richtung Süden, über Bauma ganz nach hinten ins Tösstal nach Steg. Danach über die Hulftegg ins Toggenburg. In Lütisburg überquerten wir die Thur und weiter ging es über einen «Hoger» nach dem anderen Richtung Appenzellerland. Zwischen Dicken und Schönengrund liegt das Hotel Restaurant Chäseren, wo wir für das Mittagessen einkehrten.
Dann kam der Regen. Und er begleitete uns über die Schwägalp zurück ins Toggenburg sowie beim Abstecher nach Hemberg, St. Peterzell und ins Neckertal. Über die Wasserfluh gelangten wir nach Lichtensteig und Wattwil. Auf dem Rickenpass gab es den letzten Zwischenhalt im Gasthaus zum Schweizerhaus.
Weil es für alle gut passte, verzichteten wir auf die letzte Etappe hinunter nach Uznach und die Tour fand hier ihren Schlusspunkt. Vielen Dank an Roger für die Organisation.
Bericht: Urs Wildi
Pfingsten2021 Montag

Pfingsten2021 Montag

Der Pfingstmontag startete mit einer Schrecksekunde. Heinis Auto wollte sich weder öffnen noch starten lassen. Kein Strom. Thomas beschaffte kurzentschlossen an der nahegelegenen Tankstelle ein Set Starterkabel und konnte erfolgreich Hilfe leisten. Wie sich am Abend nach der Rückkehr nach Hause herausstellte, war der Grund für die leere Batterie offenbar die ungewollt auf Dauerbetrieb eingestellte Kofferraumbeleuchtung
Die allgemeine Fahrtrichtung war Nord-Osten. Zuerst entlang dem Greyerzersee wieder zurück in den Kanton Bern und durchs Gantrischgebiet an die Aare zwischen Thun und Bern.
Im Landgasthof Thalgut in Gerzensee gab es Kaffee und Gipfeli, bevor wir Richtung Emmental und Entlebuch weiterfuhren. Beim Mittagessen in Hellbühl wurde entschieden, die letzte Etappe zu streichen und die Tour offiziell zu beenden.
Dies kam auch dem Schreibenden zugute, lief doch sein MX-5 seit der Passhöhe Gurnigel nicht mehr auf allen Zylindern. Der Wechsel von Zündkerzen und -kabeln in der Garage brachte in der darauffolgenden Woche Abhilfe.
Fazit: Eine sehr schöne Tour, perfekt von Roger und Thomas organisiert und wettermässig ganz passabel. Schade waren nicht ein paar Autos mehr dabei.
 Bericht Urs
Pfingsten2021 Sonntag

Pfingsten2021 Sonntag

Der Sonntag startete mit einem Hin und Her zwischen Sonne und Regen. Die Dächer bleiben deshalb auf den ersten Kilometern geschlossen. In La Brévine, wo regelmässig die tiefsten Temperaturen der Schweiz gemessen werden, gab es den ersten Fotohalt. Die Route führte uns weiter ins Val-de-Travers, nach Sainte-Croix und danach zum Kaffeehalt im Juraparc bei Vallorbe.
Vorbei am Lac de Joux, dem westlichsten Punkt der Strecke, ging es anschliessend Richtung Genfersee nach Chexbres. «Le Deck» heisst die exklusive Adresse mitten im Lavaux Weinbaugebiet. Bei bester Aussicht auf den See und die gegenüberliegenden französischen Alpen gab es zuerst den Apéro und danach Mittagessen. Wie bereits an Pfingsten vor einem Jahr wollten wir gar nicht mehr weg. Aber der Zeitplan rief zu Besinnung, hatten wir doch noch einen längeren Weg vor uns.

Nach einem Stück auf der Autobahn bis Aigle ging es wieder in die Berge. Über Les Diablerets, den Col du Pillon und Gstaad fuhren wir an den Forellensee in Zweisimmen. Dort wurden gerade die letzten Vorbereitungen für die Vernissage eines Buches über den Schweizer Autorennfahrer Herbert Müller getroffen. Zu sehen gab es neben Rennsportprominenz aus alten Zeiten diverse historische Rennwagen und einen sich mit exklusiven Fahrzeugen füllenden Parkplatz. Alles organisiert von Daniel Müller, einem Schulfreund des Schreibenden aus der Oberstufe.

Die letzte Etappe führte über den Jaunpass vom Kanton Bern in den Kanton Fribourg ins malerische Städtchen Gruyères. Nachdem alle einen Parkplatz gefunden und sich im Hôtel de Gruyères eingerichtet hatten, gab es ein üppiges Nachtessen. Für Hotelgäste sogar im Innenbereich und alle am selben Tisch.
Bericht Urs

Pfingsten2021 Samstag

Pfingsten2021 Samstag

Am Samstagmorgen startete die diesjährige Pfingstausfahrt mit vier Mazdas beim Burger King in Lupfig. Mirjam und Daniel waren mit dem 323 angereist, da das Verstauen von Mirjams temporärer Gehhilfe etwas einfacher war. Los ging es über die ersten Jurahöhen, Pässe und Pässchen bis nach Büsserach zum Kaffeehalt im Restaurant Traube. Wir fuhren weiter gegen Westen über Laufen, knapp an die französische Grenze vorbei nach Saignelégier. In Sichtweite des legendären Pferdemarkts assen wir zu Mittag, den Pandemievorschriften entsprechend im Aussenbereich des Hôtel Cristal.
Beim anschliessenden Besuch des Mont-Soleil und des angrenzenden Windkraftwerks wäre eigentlich eine Führung geplant gewesen. Weil sie von der verantwortlichen Person aber schlicht vergessen wurde, mussten wir unverrichteter Dinge wieder abziehen. Ein guter Grund, zu einem späteren Zeitpunkt diesen Ort nochmals zu besuchen. Nach einer letzten kurzen Etappe erreichten wir gegen 16.30 Uhr Montmollin, wo wir uns im Hôtel-Restaurant de la Gare einrichteten.
Kurze Zeit später stiessen Petra und Thomas zur Gruppe und auch Nicole, die von Roger in Neuchâtel abgeholt wurde. Im eigentlich geschlossenen Hotel waren wir – mit Ausnahme von zwei Radfahrern – die einzigen Gäste. Die hausgemachte Pasta für die einen und das Fleischgericht für die anderen wurde uns von den Eltern des Wirts serviert. Beide waren auch dabei, als man sich später am Abend zum Mitfiebern beim ESC vor dem Fernseher traf.
Bericht Urs
Saisoneröffnung 2021

Saisoneröffnung 2021

Die Wetteraussicht für die Ausfahrt war leider nicht so rosig, aber wir hatten Wetterglück.
Trotzdem trafen sich bei kühlen 2 Grad! 6 MX5 beim Parkplatz Burger King in Hausen bei Brugg.
Um das Verdeck zu öffnen war es leider mit 2 Grad ein bisschen zu kalt ausser Louis er war der einzige harte Kerl der offen fuhr.
Pünktlich um 8.30 fuhren wir Richtung Brugg, Villigen  und siehe da bei Hottwil kam die Sonne raus um uns zu begrüssen.
Über das Benkerjoch ging es bis zum Parkplatz Rothenfluh wo wir einen Kaffeehalt machten. Leider ohne Kaffee dafür hat uns Roger feine Gipfeli mitgebracht.
Nach dem Freiluftpipihalt im Wald ging es weiter diesmal mit offenem Verdeck. Es war immer noch kühl mit 7 Grad aber mit dicker Jacke, (Kappe und Handschuhe) Heizung und Sonne war es angenehm. Weiter ging es via Kienberg, Geissflue, Gelterkinden, Liestal, Seltisberg bis zum Restaurant Gempenturm.
Da das Restaurant wegen Corona nicht öffnen durfte, mussten wir unser Mittagessen draussen mit Picknick oder Take away geniessen dafür wurden wir mit angenehm sonnigem Wetter und schöner Aussicht belohnt.
Nachher führte uns die Fahrt weiter Bergauf und Ab, und auf und ab. Über Grellingen, Reigoldswil, Eptingen unterwegs nochmals mit einem kleinen Freiluftpipihalt über den Hauenstein nach Kölliken wo die schöne Ausfahrt über des Aargauer/ Solothurner / Basler Jura zu Ende war.
Bericht Liliane

Saisonschluss 2020

Saisonschluss 2020

Frühmorgens in der Nähe von Lenzburg trafen sich trotz mässigen Wetters elf Besatzungen mit Ihren MX-5. Das eine oder andere Hardtop war auch schon montiert, Winterpneu indes konnte ich keine ausmachen. Es war ja auch kein Schnee angesagt.
Nachdem sich alle eingefunden hatten, ging es auch gleich los. Auf einer Route, die alles andere als direkt zu bezeichnen war, überquerten wir die ersten Hügel im Mittelland. Ein Vorteil des Wetters war rasch bemerkt, es war kaum Verkehr. So kamen wir trotz des gemütlichen Tempos gut voran.
Im Kurhaus zu Ohmstal wurden wir herzlich zu Kaffee und Gipfeli empfangen.
Nach der Pause fuhren wir weiterhin auf Umwegen mehr oder weniger Richtung Nord. Das Ziel war die erste Jurakette über die Bättlerchuchi auf 1076m ü. M. zu überqueren. Auf dem abenteuerlichen Strässchen passte es wunderbar, dass keine Velo- und Töfffahrer unterwegs waren. Weiter schlängelten wir uns durch Balsthal und fuhren weiter zum Alpenblick Passwang. Bis in die Alpen haben wir dann halt auch nicht gesehen, aber das Mittagessen schmeckte!
Nach dem Essen fuhren wir zur Abwechslung mal auf dem schnellsten Weg, nach Safenwil. Wir wurden im Emil Frey Classic Center erwartet. Dort kamen wir in den Genuss einer Führung durch ihr Museum und haben viele interessante Geschichten und gute Anekdoten zu den Ausstellungsstücken und der Emil Frey AG gehört.
Die Exponate werden immer mal wieder ausgewechselt, so habe ich mich sehr über die Anwesenheit eines Toyota 2000 GT gefreut, der bei meinem letzten Besuch nicht zu sehen war. Unfreiwillig aktuell war ein Toyota Corona, sehr imposant die ersten SS / Jaguar. Man konnte damals schon Autos im Gegenwert eines Einfamilienhauses kaufen. Besonders gefallen haben mir die «Brot und Butter» Autos, früher omnipräsent auf der Strasse, heute rarer als jeder Ferrari.
Nach der Führung liess man uns noch einen Kaffee trinken und kurz durch den Shop streunen, obwohl eigentlich Zeit zum Schliessen war. So trennten sich unsere Wege wieder und wir freuen uns schon auf die Winteranlässe und die kommende Saison.
Bericht Daniel