Pfingsten2021 Montag
Der Pfingstmontag startete mit einer Schrecksekunde. Heinis Auto wollte sich weder öffnen noch starten lassen. Kein Strom. Thomas beschaffte kurzentschlossen an der nahegelegenen Tankstelle ein Set Starterkabel und konnte erfolgreich Hilfe leisten. Wie sich am Abend nach der Rückkehr nach Hause herausstellte, war der Grund für die leere Batterie offenbar die ungewollt auf Dauerbetrieb eingestellte Kofferraumbeleuchtung
Die allgemeine Fahrtrichtung war Nord-Osten. Zuerst entlang dem Greyerzersee wieder zurück in den Kanton Bern und durchs Gantrischgebiet an die Aare zwischen Thun und Bern.
Im Landgasthof Thalgut in Gerzensee gab es Kaffee und Gipfeli, bevor wir Richtung Emmental und Entlebuch weiterfuhren. Beim Mittagessen in Hellbühl wurde entschieden, die letzte Etappe zu streichen und die Tour offiziell zu beenden.
Dies kam auch dem Schreibenden zugute, lief doch sein MX-5 seit der Passhöhe Gurnigel nicht mehr auf allen Zylindern. Der Wechsel von Zündkerzen und -kabeln in der Garage brachte in der darauffolgenden Woche Abhilfe.
Pfingsten2021 Sonntag
Der Sonntag startete mit einem Hin und Her zwischen Sonne und Regen. Die Dächer bleiben deshalb auf den ersten Kilometern geschlossen. In La Brévine, wo regelmässig die tiefsten Temperaturen der Schweiz gemessen werden, gab es den ersten Fotohalt. Die Route führte uns weiter ins Val-de-Travers, nach Sainte-Croix und danach zum Kaffeehalt im Juraparc bei Vallorbe.
Vorbei am Lac de Joux, dem westlichsten Punkt der Strecke, ging es anschliessend Richtung Genfersee nach Chexbres. «Le Deck» heisst die exklusive Adresse mitten im Lavaux Weinbaugebiet. Bei bester Aussicht auf den See und die gegenüberliegenden französischen Alpen gab es zuerst den Apéro und danach Mittagessen. Wie bereits an Pfingsten vor einem Jahr wollten wir gar nicht mehr weg. Aber der Zeitplan rief zu Besinnung, hatten wir doch noch einen längeren Weg vor uns.
Nach einem Stück auf der Autobahn bis Aigle ging es wieder in die Berge. Über Les Diablerets, den Col du Pillon und Gstaad fuhren wir an den Forellensee in Zweisimmen. Dort wurden gerade die letzten Vorbereitungen für die Vernissage eines Buches über den Schweizer Autorennfahrer Herbert Müller getroffen. Zu sehen gab es neben Rennsportprominenz aus alten Zeiten diverse historische Rennwagen und einen sich mit exklusiven Fahrzeugen füllenden Parkplatz. Alles organisiert von Daniel Müller, einem Schulfreund des Schreibenden aus der Oberstufe.
Die letzte Etappe führte über den Jaunpass vom Kanton Bern in den Kanton Fribourg ins malerische Städtchen Gruyères. Nachdem alle einen Parkplatz gefunden und sich im Hôtel de Gruyères eingerichtet hatten, gab es ein üppiges Nachtessen. Für Hotelgäste sogar im Innenbereich und alle am selben Tisch.
Bericht Urs
Pfingsten2021 Samstag
Am Samstagmorgen startete die diesjährige Pfingstausfahrt mit vier Mazdas beim Burger King in Lupfig. Mirjam und Daniel waren mit dem 323 angereist, da das Verstauen von Mirjams temporärer Gehhilfe etwas einfacher war. Los ging es über die ersten Jurahöhen, Pässe und Pässchen bis nach Büsserach zum Kaffeehalt im Restaurant Traube. Wir fuhren weiter gegen Westen über Laufen, knapp an die französische Grenze vorbei nach Saignelégier. In Sichtweite des legendären Pferdemarkts assen wir zu Mittag, den Pandemievorschriften entsprechend im Aussenbereich des Hôtel Cristal.
Beim anschliessenden Besuch des Mont-Soleil und des angrenzenden Windkraftwerks wäre eigentlich eine Führung geplant gewesen. Weil sie von der verantwortlichen Person aber schlicht vergessen wurde, mussten wir unverrichteter Dinge wieder abziehen. Ein guter Grund, zu einem späteren Zeitpunkt diesen Ort nochmals zu besuchen. Nach einer letzten kurzen Etappe erreichten wir gegen 16.30 Uhr Montmollin, wo wir uns im Hôtel-Restaurant de la Gare einrichteten.
Kurze Zeit später stiessen Petra und Thomas zur Gruppe und auch Nicole, die von Roger in Neuchâtel abgeholt wurde. Im eigentlich geschlossenen Hotel waren wir – mit Ausnahme von zwei Radfahrern – die einzigen Gäste. Die hausgemachte Pasta für die einen und das Fleischgericht für die anderen wurde uns von den Eltern des Wirts serviert. Beide waren auch dabei, als man sich später am Abend zum Mitfiebern beim ESC vor dem Fernseher traf.
Bericht Urs
Saisoneröffnung 2021
Die Wetteraussicht für die Ausfahrt war leider nicht so rosig, aber wir hatten Wetterglück.
Trotzdem trafen sich bei kühlen 2 Grad! 6 MX5 beim Parkplatz Burger King in Hausen bei Brugg.
Um das Verdeck zu öffnen war es leider mit 2 Grad ein bisschen zu kalt ausser Louis er war der einzige harte Kerl der offen fuhr.
Pünktlich um 8.30 fuhren wir Richtung Brugg, Villigen und siehe da bei Hottwil kam die Sonne raus um uns zu begrüssen.
Über das Benkerjoch ging es bis zum Parkplatz Rothenfluh wo wir einen Kaffeehalt machten. Leider ohne Kaffee dafür hat uns Roger feine Gipfeli mitgebracht.
Nach dem Freiluftpipihalt im Wald ging es weiter diesmal mit offenem Verdeck. Es war immer noch kühl mit 7 Grad aber mit dicker Jacke, (Kappe und Handschuhe) Heizung und Sonne war es angenehm. Weiter ging es via Kienberg, Geissflue, Gelterkinden, Liestal, Seltisberg bis zum Restaurant Gempenturm.
Da das Restaurant wegen Corona nicht öffnen durfte, mussten wir unser Mittagessen draussen mit Picknick oder Take away geniessen dafür wurden wir mit angenehm sonnigem Wetter und schöner Aussicht belohnt.























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