Saisoneröffnung 2022

Saisoneröffnung 2022

Wochenlang das schönste Wetter, und genau wenn der MX-5 Club Suisse zur neuen Saison aufbricht, wird es schlechter. Am 9. April trafen die Fahrerinnen und Fahrer von 13 MX-5 auf äussere Bedingungen, die dem Ausdruck «Aprilwetter» alle Ehre machten. Die Anfahrt fand noch im Trockenen statt, aber bereits das Fahrerbriefing erfolgte bei strömendem Regen unter dem schützenden Vordach der Raststätte Kemptthal. Und so ging es den ganzen Tag weiter. Aber jetzt zu den erfreulichen Ereignissen.
Roger Näpflin hat eine sehr gelungene Runde durch die Nordostschweiz mit einem Abstecher nach Deutschland vorbereitet. Nach der grossräumigen Umfahrung von Winterthur ging es über den Seerücken an den Untersee. Bei Stein am Rhein wechselten wir ans rechte Ufer und über eine langgezogene Schliefe durch den Landkreis Konstanz fuhren wir über Ramsen zurück in die Schweiz. Die Mittagspause verbrachten wir gediegen im Schloss Schwandegg oberhalb von Waltalingen.
Mehr oder weniger dem Rhein folgend, fuhren wir am Nachmittag nach dem Motto «Dach zu, Scheibenwischer an, Scheibenwischer aus, Dach auf». Bis zum Kaffeehalt im «Alpenrösli» in Schneisingen konnte sich die Sonne dann doch noch durchsetzen und der Rest der Tour bis zum Ausbahnanschluss Dietikon, wo man sich in alle Himmelsrichtungen verabschiedete, fand unter blauem Himmel statt.
Bericht Urs  
Fondueplausch 2022

Fondueplausch 2022

Am 22. Januar trafen sich zwölf Teilnehmende unter erschwerten Bedingungen zum ersten offiziellen Clubanlass im Restaurant Krone in Affoltern am Albis. Die weiterhin herrschenden Pandemiemassnahmen waren nicht der Rede wert und alle freuten sich ab dem üppig mit Brot, Kartoffeln und Früchten gedeckten Tisch auf die «Käsesuppe». Deren Erwärmung war dann an beiden Tischen mit etwelchen Schwierigkeiten verbunden, indem die Recheauds nicht wie gewünscht brannten. Zuerst gar nicht und danach viel zu stark. Aber der Wirt hat uns tatkräftig bei der Problemlösung unterstützt und am Schluss war alles weggeputzt. Und feine Desserts gab es ja auch noch. Danke an Theres für die Organisation dieses gelungenen Abends mit vielen guten Gesprächen und mit Lust auf weitere Treffen im Verlauf des Jahres.
Bericht Urs
Fertig Freihof

Fertig Freihof

Am 4. Dezember hat das Restaurant Freihof in Brüttisellen zum letzten Mal Gäste bewirtet. Nachdem ihr Ehemann diesen Schritt schon früher getan hat, ist Gabriela Bärtschi nun ebenfalls in den Ruhestand übergetreten. Der MX-5 Club Schweiz verliert damit seinen langjährigen Treffpunkt für den monatlichen «Höck». Die Recherche im Clubarchiv hat ergeben, dass wir uns 22 1/2 Jahre im Freihof getroffen haben, wie der Ausschnitt aus den Club-News vom Sommer 1999 zeigt.
Eine kleine Runde hat sich am 26. November mit einem Blumenstrauss der Wirtin und ihrem Team bedankt und verabschiedet (siehe Bild). Da der Stammtisch im Dezember ausfällt, hat der Vorstand noch etwas Zeit, den Mitgliedern einen neuen Treffpunkt zu präsentieren. Verschiedene Optionen werden im Moment geprüft.
Herbstausfahrt 21 Sonntag

Herbstausfahrt 21 Sonntag

Frisch gestärkt vom Frühstück fuhren wir um halb neun los. Die Route führe uns über den Sustenpass nach Schattdorf. Da der Sustenpass am morgen noch nicht viel befahren war, legten wir diese Strecke schnell zurück. Im Restaurant Brückli hatten wir unser verdienter erster Halt. Danach ging es über den Klausenpass in den Zigerschlitz.
Im Restaurant Schwammhöhe oberhalb des Klöntalersee’s genossen wir unser Mittagessen. Nach der Verabschiedung einiger MX fuhren wir weiter über die Sattelegg, durch Einsiedeln ins Restaurant Berghof in Bennau. Wir genossen das gemeinsame Dessert und fuhren in verschiedene Richtungen nach Hause.
Bericht Thomas
Herbstausfahrt 21 Samstag

Herbstausfahrt 21 Samstag

Die Wetteraussichten für die Herbstausfahrt verhiess 2 Tage schönes Wetter. Wir trafen uns im Heidiland pünktlich um 08.00 Uhr. Nach einer Stärkung führen wir los auf der Autobahn bis Chur Süd. Da das Wetter sich von der besten Seite zeigte, hatten alle ihr verdeck geöffnet. Über die Lenzerheide, durch den Weiler Sporz, Fürstenau, Versam fuhren wir nach Ilanz. Im Hotel Rätia hatten wir unsren ersten Halt.
Beim Gespräch kam die Vermutung, das Swiss Cycling Alpenbrevet findet dieses Wochenende statt. Da wir nicht wussten, wie viele Velofahrer auf den Pässen sind, entschied sich Thomas, da nächste Teilstück nicht im Konvoi zu fahren. Die Stecke führte das Vorderrheintal über den Oberalp, Furka auf die Grimselpass Höhe.
Im Hotel Grimsel Passhöhe nahmen wir unser Mittagessen ein. Louis schloss sich erst hier an unsere Gruppe an. Nach dem Mittagessen ging es zum Grimsel Hospiz ins Besucherzentrum. Dort wurden wir auch schon erwartet, um die Führung Grimsel Underground zu machen. Um die Grimselwelt zu besichtigen, fuhren wir zuerst Gondelbahn, danach mit einem Bus durch einen engen Stollen unter dem Grimsel See ins Grimsel 2.
Es war eindrücklich. Danach sahen wir die Kristallkluft, eine 14m lange mit Bergkristall versehene Spalte im Berg. Ab dem Grimsel Hospiz fuhren einige ins Hotel, einige, fuhren noch einem auf den Pass und andere gingen die Aareschlucht besuchen. Der Regen setzte erst am Abend, als wir im Hotel Bären in Guttannen waren ein. Nach einem gemeinsamen Nachtessen gingen alle müde ins Bett.
1. August Ausfahrt 21

1. August Ausfahrt 21

TV-Tipp 01. August 2021 21:45 ARTE „Singin‘ in the Rain“ So hätte auch das Motto der 1. August-Ausfahrt lauten können. 18 Teilnehmer mit 11 Autos trafen sich noch vor 8 Uhr in Stein AG um sich auf den Weg in den Hochschwarzwald zu machen. Dem Schreibenden wurde auf der Anfahrt durch die KAPO Aargau beschieden, nüchtern teilzunehmen.
Gleich in Stein wurde der Rhein überquert um nach Bad Säckingen einen der zahlreichen Rücken zu erklimmen. Dem mittleren Abschnitt der Wehra entlang fahrend führt die Strasse durch eine Canyon-artige Schlucht. Hinter Todtmoos wechselten wir über einen weiteren Bergrücken vom Wehra- ins Wiesental. Der durch die Baumwipfel ziehende Nebel verlieh dem dichten Wald eine mystische Atmosphäre.
Nach dem Kaffeehalt in Zell im Wiesental hatten zwei den Mut, das Dach zu öffnen und wir haben bis zum Mittagshalt tatsächlich „trocken“ die zweite Etappe bewältigt.
Nun Richtung Westgrenze des Schwarzwald fahrend, ging es weiter von Tal zu Tal, ergo ein ständiges auf und ab – schön nach dem alten MX-5-Slogan „Gib mir Kurven“.
Und da, in einer Linkskurve, konnte man ganz kurz einen ersten Blick auf die Oberrheinische Tiefebene erhaschen. Mit nur 20 und 30 km/h durchfuhren wir nun Badenweiler, welches schon zu Römerzeiten als Aquae villae bekannt war. Ein weiterer Bergrücken brachte uns ins und nach Münstertal, wo im Gasthaus Sonne – welche sich auch für einige Minuten zeigte – zum Mittagessen gedeckt war. Noch vor dem Dessert begann nicht nur zu Regnen, sonder zu schütten.
Uns nicht unterkriegen lassend fuhren wir via den Gletscherkessel Präg Richtung Todtnau/Todtmoos. Roger suchte und fand für unsere Ausfahrt manch abenteuerliche K-Strasse; schmal & holprig, aber unheimlich viel Spass machend.
Bei dem Wetter kann sich der geneigte Leser vorstellen, wie bescheiden die Aussicht beim letzten Halt im Restaurant Albblick in Häusern war – von Blick keine Spur. Die einzige Frage, die wir uns stellten, hält die Sonnenstore der Wassermenge stand.
Zurück Richtung Rhein und Grenze ging es ganz kurz über die B 500, der Schwarzwaldhochstrasse, um schon bald wieder auf K- und L-Strassen Waldshut zu erreichen.
Ganz herzlichen Dank an Roger, dem es wieder einmal gelungen ist, eine abwechslungsreiche Route zusammenzustellen.
Auch der Schreibenden machte sich nun auf den Heimweg und traf nach 592 Kilometer um 19:00 Uhr zu Hause ein.
Bericht Reto